Sonntag. Almwanderung mit den Kindern. Mit dem Bus ins Tal gefahren, weil eh nie ein Parkplatz und das Umweltticket will auch genutzt werden.
Der Weg von der Haltestelle zum Einstieg in den Almweg ist fast schon ein eigener kleiner Ausflug. Oha, das kommt überraschend!
Endlich am Forstweg, schon nach der zweiten Kurve die erste Rast. Die Frage, wann man denn endlich oben sei. Ihr arbeitet Euch durch die Mühen des Aufstiegs. Du bist mal lustige BergkameradIn, mal findige Motivations-künstlerIn, mal strenge BegleiterIn. Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz braucht man später ganz bestimmt ganz oft im Leben.
So verlängert sich der Aufstieg um gut ein Drittel. Runter ist auch kein Zuckerschlecken. Dann noch der Weg zurück zur Haltestelle. Der letzte Bus fährt in einer Stunde. Es wird eng. Vermutlich weisst du wie es nun weitergeht…
Das kannst du vermeiden, indem du bei der Planung schon vorausschauend denkst. Die Tour beginnt nämlich nicht erst beim Almweg, sondern schon daheim! Hier eine kleine Checkliste, die dir helfen kann, unnötigen Stress zu vermeiden:
- Alle Gehzeiten grosszügig planen
- Alternative Fahrtzeiten schon vorab checken und griffbereit haben. Womöglich hast du unterwegs temporär keinen Handyempfang.
- Länge und Schwierigkeit der Gehstrecke nach den Möglichkeiten des schwächsten Gruppenmitglieds berechnen
- Genügend Puffer einbauen für Pausen, Spielen, Spass
- Genug Jause einpacken
- Flexibel bleiben. Vielleicht musst du das Ziel der Reise unterwegs anpassen. Wenn ihr die Hütte nicht erreicht, aber unterwegs eine super Zeit habt – ist doch gut, oder?!
All dies gilt im Übrigen nicht nur für den Ausflug mit Kindern. Das funktioniert ganz bestimmt ganz oft sonst auch noch anderswo im Leben.
